Warum LRS oft im Körper anfängt

Wenn das Lesen und Schreiben zum täglichen Kraftakt wird, fließen oft Tränen – nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei uns Eltern. Wir üben fleißig, wir investieren in Nachhilfe, doch der erhoffte Durchbruch bleibt aus. Was, wenn die Ursache gar nicht im mangelnden Verständnis liegt, sondern im biologischen Fundament?

Der unsichtbare Saboteur: Neuromotorische Unreife

Viele Kinder mit Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS) zeigen Anzeichen einer neuromotorischen Unreife. Das bedeutet: Frühkindliche Reflexe, die im ersten Lebensjahr bereits vollständig integriert sein sollten, sind weiterhin aktiv und blockieren unwillkürlich die Lernprozesse im Schulalltag

🔍 Der Asymmetrische Tonische Nackenreflex (ATNR) ist ein Bewegungsmuster, das Kopf und Gliedmaßen koppelt. Ist dieser Reflex noch aktiv, löst jede Kopfbewegung eine unwillkürliche Spannung im Schreibarm aus.

👁️ Lesen erfordert eine präzise Okkulomotorik (Augensteuerung). Die Augen müssen flüssig von links nach rechts gleiten. Bei einer neuromotorischen Unreife springen die Augen jedoch oft unkontrolliert.

Im NPZ Ruhm setzen wir an der Wurzel an: Wir trainieren nicht die Rechtschreibung, sondern analysieren in einer

standardisierten Erhebung,

warum Ihr Kind körperlich blockiert ist. Durch

gezielte neurophysiologische Impulse

geben wir dem Nervensystem die Chance, notwendige Reifungsschritte nachzuholen. Wenn die Blicksteuerung stabil und die Hand entspannt ist, kehrt die natürliche Freude am Lesen und Schreiben von ganz alleine zurück.

Gemeinsam Wege ebnen – damit Ihr Kind wieder strahlen kann.